GraphenIntegrations-Plattform - GIP

Grafik GIP allgemein

Homogener Verkehrsnetzgraph für zeitgemäßes eGovernment

Anforderung:

Viele unterschiedliche Verkehrsnetze werden je nach Anwendungsgebiet erstellt und verwendet. Eine spartenübergreifende Sicht auf die Verkehrsnetze ist nicht möglich. Da für smarte und nachhaltige Mobilität aber genau dies notwendig ist, sollen die Bereiche eGovernment, Verkehrsmanagement, Verkehrsmodellierung, Verkehrstechnik und sogar intermodales Routing miteinander verbunden werden. Deshalb sucht die öffentliche Hand in Österreich nach einer Lösung, die ein Verwalten, Austauschen und Integrieren von Verkehrsdaten unabhängig von Formaten, Netzen oder Verortungssprachen erlaubt.

Lösung:

Gemeinsam mit den Interessensvertretern der Auftraggeber haben wir ein Modell zur gemeinsamen, einheitlich administrierbaren Datenbasis erstellt. Es wird die GIP – GraphenIntegrationsPlattform – ins Leben gerufen, die alle vorhandenen Verkehrsgraphen zu einem digitalen, multimodalen Graphen vereint und somit eine gemeinsame Datenhaltung und -verwaltung ermöglicht.

Homogene und vollständige Datenbasis

Mit der GIP steht erstmalig ein Graph als netzbasiertes, räumliches Bezugssystem für die gemeinsame Datengrundlage zur Verfügung. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Landesweiter Datenaustausch
  • Inputs für GIS-Anwendungen
  • Vollständigkeit, da alle Verkehrsmittel sowie Übergangspunkte (Garagen, Park+Ride etc.) berücksichtigt werden
  • Einfacher Datenzugriff (OGC-konform)

Die GIP als Standard

Damit die österreichweite Durchgängigkeit gewährleistet ist, wird der Datenstandard der GIP in Österreich gesetzlich verankert und in die „Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen“ aufgenommen.

  • Grundlage für elektronische Verwaltungsabläufe im Verkehr (eGovernment)
  • Europäischer Vorreiter im intermodalen Verkehrsinformationswesen

Eckdaten:

Land: Österreich

Zeitraum: 2006-2016

Auftraggeber: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Oberösterreich, Kärnten, Tirol, Salzburg, ÖBB, ASFINAG, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)