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Laa/Thayas SchülerInnen sind „VOR-Rider“ in Sachen experimenteller Nutzung sozialer Netzwerke

Vor kurzem wurde in der HAK und im BG in Laa/Thaya ein spannendes Projekt namens „VOR-Rider“ gestartet: Gemeinsam mit den SchülerInnen möchte man den tatsächlichen Bedarf an öffentlichen Verkehrsmitteln eruieren. Internet, Facebook und Handy-App ermöglichen den Jugendlichen, aktiv ihre Bedürfnisse kundzutun und an einer Verbesserung des Schülerverkehrs mitzuwirken. 

Auf einer Website wird ein Comicstrip mit den beiden jugendlichen Protagonisten namens Lena (14) und Lukas (17) veröffentlicht, über dessen weiteren Verlauf monatlich die SchülerInnen selbst bestimmen. Challenges wie Fotoaufgaben oder Rätsel können Punkte einbringen, die über ein Gruppen-Ranking bestimmen; eine moderierte Facebook-Gruppe informiert die TeilnehmerInnen über laufende Aktivitäten und animiert zum Mitmachen.

Mittels einer ab Februar zur Verfügung stehenden Mobilitäts-App werden das Profil (Wohnort, Schule, Stundenplan) und die tatsächlich verwendeten Verkehrsmittel protokolliert. Zusätzliches Feedback zur Zufriedenheit dient dem Verkehrsverbund zur Planung des zukünftigen Angebots und zum bestmöglichen Einsatz der Ressourcen.

Das Besondere am Projekt „VOR-Rider“ ist, dass soziale Netzwerke zum Aufbau von Kundenbeziehungen im Bereich des öffentlichen Verkehrs herangezogen werden. Es wurde bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der Initiative „Mobilität der Zukunft“ eingereicht und zur Förderung ausgewählt. 

Am Projekt beteiligt sind neben dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) die Unternehmen PRISMA solutions (Projektmanagement, Entwicklung des Backend-Systems, Datenanalyse und -aufbereitung), Liechtenecker (Facebook-Gruppe, Webpage mit Comicstrip, Entwicklung der App) und myVision (Evaluierung). Die Projektleitung hält Frau Dipl.-Ing. Ulrike Brocza von PRISMA solutions inne.

Ziel ist es herauszufinden, inwieweit sich soziale Netzwerke und neue Medien für einen Planungsprozess mit aktiver Einbindung der öffentlichen Verkehrsteilnehmer eignen. Weiters ist die Motivation und das Engagement der TeilnehmerInnen von Interesse, um entscheiden zu können, ob diese Form der Mobilitätsbedarfsermittlung zukünftig auch bei anderen Nutzergruppen sinnvoll angewandt werden kann. 

 

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