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Transportation & Geoinformation

Ist-Situation und Ziele


Pläne zur Reduzierung der Co2-Emissionen

Der Klimawandel ist in den letzten Jahren eines der Top-Themen, wenn es um die Zukunft geht. Durch den Menschen verursachte Umweltbelastungen gefährden zunehmend unsere Natur.

Die Zunahme an Mobilität und des Individualverkehrs spielen dabei eine Hauptrolle. Jürgen Schneider, Programmleiter Wirtschaft und Wirkung im Umweltbundesamt, nennt den Verkehr gar „Sorgenkind“ unter den Emissionsverursachern Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und Energieaufbringung. Österreich hat bekanntlich sein Kyoto-Ziel – die Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 13 % - nicht erreicht und musste Zertifikate um 500 Millionen Euro zukaufen.

Der Ansporn Österreich in ein umweltfreundlicheres Land zu verwandeln, ist somit groß. Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) hat sich sogar vorgenommen, Österreich "zum Umwelt-Vorreiter Europas zu machen". Er ist der Meinung, dass frühzeitige und ambitionierte Ziele definiert werden müssen, wenn Österreich hier eine Führungsrolle einnehmen soll. Nur so könne man unseren Kindern die Welt später in gleich gutem oder sogar besserem Zustand übergeben.

Aber auch die EU ist bestrebt, die Notbremse zu ziehen und angemessene Ziele zu setzen. So wurde im EU-Weißbuch festgelegt, dass die verkehrsbedingten Emissionen bis 2050 um 60 % reduziert werden sollen. Erreicht werden soll dieses Ziel unter anderem dadurch, dass bis 2030 der Anteil an Autos mit konventionellen Verbrennungsmotoren im Stadtverkehr um 50 % gesenkt werden soll. Bis 2050 soll es keine konventionellen Autos mehr in Städten geben.


Realisierung der Pläne


Ein Umdenken der Bevölkerung fördern

Um diese große Herausforderung zu meistern, muss man rasch handeln und die Intermodalität im Verkehr fördern. Intermodalität bedeutet die Berücksichtigung aller Verkehrsmittel, -wege und -aspekte. Kommt noch eine lückenlose und stets aktuelle Verkehrsteilnehmerinformation dazu, sind Alternativen zum eigenen PKW attraktiver und ein Umdenken und Umsteigen auf öffentlichen Verkehr wird eher erfolgen.

Wichtig sind hierbei auch nahtlos ineinandergreifende und gut ausgebaute Knotenpunkte zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln (z.B. Park + Ride Anlagen). Ein Verkehrsnetz, das an die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen angepasst ist, wäre natürlich optimal und zielführend.

VOR-Projekt in Laa/Thays

So startete der Verkehrsverbund Ost-Region gemeinsam mit drei weiteren Partnern (PRISMA solutions, Liechtenecker, myVision) in Laa/Thaya ein Projekt namens „VOR-Rider“, das den tatsächlichen Bedarf an öffentlichen Verkehrsmitteln eruieren soll. Mit neuen Medien bzw. social media wie Internet, Facebook und Handy-App animiert man die Jugendlichen dazu, aktiv ihre Bedürfnisse kundzutun und an einer Verbesserung des Schülerverkehrs mitzuwirken. Mittels einer ab Februar zur Verfügung stehenden Mobilitäts-App werden das Profil (Wohnort, Schule, Stundenplan) und die tatsächlich verwendeten Verkehrsmittel protokolliert. Zusätzliches Feedback zur Zufriedenheit unterstützt VOR ebenso bei der Planung des zukünftigen Angebots und einem bestmöglichen Einsatz der Ressourcen. Sollte das Projekt zufriedenstellende Ergebnisse liefern, ist es denkbar, dass diese zeitgemäße Methode der Bedarfsermittlung auf andere Regionen und Zielgruppen umgemünzt wird. Innovative und erfahrene Unternehmen wie PRISMA solutions unterstützen seit Jahren sehr erfolgreich derartige Projekte und stehen nicht nur mit ihren Lösungen, sondern auch mit neuen Ideen zur Verkehrsoptimierung den Verantwortlichen zur Seite.

Vermeidung von Staus

Die Vermeidung von Staus oder unnötigen Behinderungen durch Schwerverkehr trägt auch zu einer deutlichen Reduzierung der Emissionen bei. Intelligente Verkehrsmanagementlösungen unterstützen die Verantwortlichen bei der Umsetzung von Verkehrsstrategien und sorgen für flüssigen Verkehr.

Ein vom deutschen Bundesland Hessen und PRISMA solutions ins Leben gerufene Portal namens „LKW-Lotse“ optimiert den LKW-Verkehr und vermeidet unnötige Staus, Überlastungen und somit CO2-Belastungen.

Damit die im Kyoto-Protokoll festgelegten nationalen Verpflichtungen erfüllt werden, muss der Einsatz fossiler Energieträger im Verkehr reduziert werden. Die Treibhausgasemissionen sind im Verkehrssektor seit 1990 stark angestiegen, jedoch seit 2005 sind diese um 10 % rückläufig, was auf den Einsatz von Biokraftstoffen, Effizienzsteigerungen bei Einzelfahrzeugen sowie auf die höheren Treibstoffpreise 2008 zurückzuführen ist.

Durch Ratifizierung und völkerrechtliches Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) am 16.2.2005, das 1997 auf einer Konferenz der Vereinten Nationen (UNO) im japanischen Kyoto ausgehandelt wurde, wurden die Teilnehmerländer dazu verpflichtet, ihren Treibhausgas-Ausstoß zu reduzieren. Durch diese Klimaschutzvereinbarung soll die globale Erwärmung der Erdatmosphäre eingedämmt und der Klimawandel weltweit bekämpft werden. Zu den klimawirksamen Gasen zählt in erster Linie Kohlendioxid (CO2) das beim Verbrauch fossiler Brennstoffe entsteht, aber auch Methan (H4), Lachgas N2O und fluorierte Gase (F-Gase).

Im Zuge des Kyoto-Protokolls verpflichtete sich die EU, ihre Treibhausgasemissionen (CO2, CH4, N2O, F-Gase) während der Periode 2008 bis 2012 um 8 % gegenüber 1990 zu reduzieren dabei betrug Österreichs Reduktionsverpflichtung 13 %. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde von Bundesregierung und Landeshauptleutekonferenz im Jahr 2002 die „Strategie Österreichs zur Erreichung des Kyoto-Ziels“ verabschiedet, welche 2007 adaptiert wurde. Dennoch hat Österreich die angestrebten Ziele nicht erreicht. Im Vergleich zum Jahr 2011 sind die CO2-Werte im Jahr 2012 um 3,3 Prozent, das sind 2,7 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen, gesunken) und es mussten Zertifikate um 500 Millionen Euro zugekauft werden.

Quelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/statistik/viz11/kap_8.html

EU-Weißbuch

Im EU-Weißbuch wurde festgelegt, dass die verkehrsbedingten Emissionen bis 2050 um 60% reduziert werden sollen. Erreicht werden soll dieses Ziel unter anderem dadurch, dass bis 2030 der Anteil an Autos mit konventionellen Verbrennungsmotoren im Stadtverkehr um 50% gesenkt werden soll. Bis 2050 soll es keine konventionellen Autos mehr in Städten geben.

Zitat Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP)

Für die künftige Klimapolitik hat sich Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) allerdings vorgenommen, Österreich "zum Umwelt-Vorreiter Europas zu machen". Er ist der  Meinung, man müsse hier frühzeitige und ambitionierte Ziele definieren, um eine Führungsrolle einzunehmen. Nur so könne man den Kindern die Welt später in gleich gutem oder sogar besserem Zustand übergeben. Vor allem die Reduktion von Treibhausgasen, der Ausbau von erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienz müssten in Zukunft im Fokus stehen. Auf diese Weise sollen die Kyoto-Ziele für die Periode von 2013 bis 2020 ohne Zertifikate erreicht werden.

Neben der Industrie gilt vor allem der Verkehr als das „Sorgenkind“. Auch bei der Landwirtschaft und Energieaufbringung gibt es großen Verbesserungsbedarf. Positiv hat sich hingegen die Neubewaldung und Entwaldung auf die Reduzierung der Treibhausgase ausgewirkt.

Quellen: http://www.oevp.at/team/rupprechter/Andrae-Rupprechter.psp

Salzburger Nachrichten, Montag, 24. November 2014

Verkehrsaufkommen - Prognosen

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), die ASFINAG, die SCHIG und die ÖBB-Infrastruktur AG starteten das Projekt "Verkehrsprognose Österreich 2025+" (VPÖ 2025+). Ein interdisziplinäres Team bestehend aus TRAFICO, dem Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Graz, Panmobile, dem Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, Joanneum Research und dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung erstellte die integrative Verkehrsprognose VPÖ 2025+, die die Auswirkungen aktueller Entwicklungen und Trends aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Technologie auf das Verkehrsangebot und die Verkehrsnachfrage berücksichtigt.

Bei den verkehrspolitischen Rahmenbedingungen gab es in der Studie zwei Annahmen und damit zwei Szenarien. Sollte es keine wesentlichen Änderungen der verkehrspolitischen Rahmenbedingungen (keine Anlastung externer Kosten, Pkw-Maut, etc.) geben und die Kfz-Benutzung wird real nicht teurer, so wird die gesamte Personenverkehrsleistung von 85 Mrd. Personenkilometern im Basisjahr 2005 um +24 % auf 105 im Prognosejahr 2025 ansteigen. Die prognostizierte Steigerung der ÖV-Passagierkilometer in diesem Zeitraum beträgt +20 %, die im Pkw zurückgelegten Personenkilometer erhöhen sich um +25 %. Zuwächse wird es im gut ausgebauten Bahnverkehr sowie im grenzüberschreitenden Verkehr geben. In den inneralpinen Regionen hingegen verursachen steigende Motorisierung und die soziodemographischen Entwicklungen Rückgänge im Bahnverkehr.

Das zweite Szenario basiert auf der Annahme, dass die Nutzerkosten auf der Straße (Pkw +30 %, Lkw +70 %) steigen sowie ein verdichtetes Angebot im Öffentlichen Verkehr und Änderungen in der Flächennutzung die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen verändern.

So wird hier lediglich eine Steigerung der Personenverkehrsleistung um 10 % auf 94 Mio. Personenkilometer prognostiziert. Hierbei nehmen die ÖV-Passagierkilometer um +28 % zu, die mit dem Pkw (lenkend und mitfahrend) zurückgelegten Personenkilometer nur um +6 %. Die unterstellten steigenden Pkw-Benutzerkosten führen in Szenario 2 daher zu einer deutlichen Reduktion der Fahrtweiten, indem eine Umorientierung auf nähere Ziele stattfindet. Ebenso findet eine Verlagerung zu alternativen Verkehrsmitteln statt.

Quelle: bmvit "Verkehrsprognose Österreich 2025+“, „Verkehr in Zahlen 2011“


Umweltentlastung durch intelligentes Verkehrsmanagement – Projekte & Lösungen von PRISMA solutions


Projekt VOR-Rider – ein FFG Forschungsprojekt

Projektpartner: VOR, PRISMA solutions,Liechtenecker, myVision

Ort: BG und HAK in Laa/Thaya

Zeit: WS 2014/2015

Ziel: Die Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs an öffentlichen Verkehrsmitteln im Schülerverkehr mit Hilfe von social media wie Internet, Facebook und Handy-App

Projekt „MOVEBAG“ – für die ASFINAG

Projektpartner: ASFINAG, PRISMA solutions, VKT, Tim, Wieser, Swarco Futurit

Zeit: 04/2013-06/2014

Ziel: Um auch in speziellen Situationen wie Baustellen, Großereignisse oder Unfälle professionelles Verkehrsmanagement betreiben zu können, wurde das flexibel einsetzbare System MOVEBAG ins Leben gerufen. Speziell aufeinander abgestimmte Komponenten bieten einen unmittelbaren Nutzen für Verkehrsmanagement und Verkehrsteilnehmer.

Komponenten: Sensoren  zur  Datenermittlung (Bluetooth, Radar, Video) für Verkehrszählung, Geschwindigkeitsmessung, Reisezeitermittlung. Videoerfassung, web-basierter, mobiler Leitstand sowie mobile Anzeigetafel

„LKW-Lotse“ in Hessen

Der Schwerverkehr ist ein wichtiges Thema, welches in vielen Auskunftsportalen unberücksichtigt bleibt. In dieser Thematik gehört das Bundesland Hessen zu den Vorreitern. Das Portal LKW-Lotse liefert ein öffentliches Routingportal für den LKW-Verkehr in der Region Frankfurt Rhein-Main. In Abhängigkeit von Länge, Höhe, Breite, Gesamtgewicht, Achslast und Anhängergewicht des LKWs wird die optimalste Route berechnet. Dabei werden LKW-Fahrverbote, Sperren und Barrieren ebenso berücksichtigt wie Verbote für gefährliche oder wassergefährdende Güter. In die Routenberechnung fließen auch zeitliche Beschränkungen sowie Ausnahmen wie „Anlieger frei“ ein.

Webseite: www.lkw-lotse.de

„Vielmobil“ - Intermodalität bei der Routenplanung

Mit der Lösung „Vielmobil“ existiert ein multimodales Verkehrsauskunftsportal, das sowohl die aktuelle Verkehrslage als auch – in Deutschland - die Umweltzonen und die damit zusammenhängenden Umweltplaketten berücksichtigt. Es werden Parksuchzeiten sowie die Auslastung und die Preise von Park&Ride-Anlagen und Parkgaragen angezeigt. Die Nutzer erhalten Informationen zu sämtlichen Verkehrsmitteln inklusive Kombinationen und können zudem individuelle Präferenzen zu unterschiedlichen Aspekten der Routenwahl angeben.

Ein weiterer Aspekt ist die Lernfähigkeit eines Auskunftssystems. Mit der Fähigkeit, aus Abfragen und aus der aktuellen Verkehrslage zu lernen, wird es möglich, Prognosen für die zukünftige Verkehrsentwicklung abzuleiten. So unterstützt Vielmobil beispielsweise die Darstellung der Verkehrslage um bis zu fünf Stunden über den aktuellen Zeitpunkt hinaus.

Webseite: www.vielmobil.info

 

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